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Histologischer Gehirnbefund
Die Bezeichnung transmissible spongiforme Enzephalopathie bedeutet "übertragbare
schwammartige Gehirnerkrankung". Der Name leitet sich vom histologischen Aussehen
des betroffenen Gehirns her. Durch auffällige starke Veränderungen
der Nervenzellen sowie Nervenzelldegenerationen kommt es zur Vakuolisierung
von Nervenzellen vor allem im Hirnstammbereich, die ein schwammartiges
Aussehen des Gewebes am histologischen Schnitt hervorrufen. Typisch sind auch
die massiven Ablagerungen von Proteinen, häufig in Form von Fibrillen.
Zur Natur dieses sehr stabilen Erregers existieren mehrere Theorien. Die derzeit favorisierte Theorie geht von der Konformitätsänderung eines körpereigenen Proteins aus.
Außer Rindern sind auch andere Tiere von transmissiblen spongiformen Enzephalopathien betroffen wie z.B. Schafe, Ziegen, Hirsche, Nerze, Katzen und Zootiere.
Im CVUA-OWL sind die Histologie, Immunhistochemie und zwei der zugelassenen Schnelltests etabliert. Eine Zusammenfassung unserer Untersuchungen sehen Sie hier