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Befundpräsentation Hinweise für Einsender

Pathologie

Saugferkel mit Gehirnstörungen bei Aujeszkyscher Krankheit

Viele Erkrankungen  lassen sich allein durch klinische Untersuchungen des kranken Tieres nicht klären. Eine Obduktion kann dann sinnvoll sein. Von großer Bedeutung für unsere Untersuchungen ist die jeweilige Krankengeschichte, die wir gerne zusammen mit dem Einsender besprechen.
In anderen Fällen treten Todesfälle ohne beobachtete Krankheitserscheinungen auf. 
In der Regel aber liegen bei erkrankten und gestorbenen Tieren Organveränderungen vor. Diese werden von uns beschrieben und interpretiert. Weiterführende Untersuchungen werden veranlasst. Dadurch wird in vielen Fällen eine Klärung möglich.

Ein Teil der Untersuchungen ist von öffentlichem Interesse:

Andere Untersuchungen werden von Bürgern aus wirtschaftlichem oder persönlichem Interesse veranlasst. In der Vergangenheit wurden gerade in solchen Fällen wichtige Ergebnisse, z.B. anzeigepflichtige Tierseuchen wie Schweinepest und meldepflichtige Krankheiten, erzielt.

Feststellung von krankhaften Veränderungen

Organproben für die histologische Untersuchung werden entnommen. An extrem dünnen Gewebedünnschnitten werden durch histologische Untersuchung krankhafte Zell- und Gewebeveränderungen interpretiert.  Bestimmte Krankheitserreger lassen sich mit bloßem Auge oder mikroskopisch darstellen.

 

Untersuchungen zum Erregernachweis

In vielen Fällen ist dies jedoch nicht so: Dann werden je nach Krankengeschichte, Krankheitsverlauf und nach Art der pathologischen Befunde weitere spezifische Testverfahren zur Feststellung von Infektionskrankheiten eingesetzt. Dadurch werden Infektionen festgestellt, Verdachtsdiagnosen abgesichert oder Erkrankungen ausgeschlossen. Die meisten der in Betracht kommenden Untersuchungen werden von Kolleginnen und Kollegen z.B. der Mikrobiologie, Virologie und Parasitologie durchgeführt.

Befunderstellung

Im Befund gehen wir auf die im Vorbericht formulierten Fragestellungen ein. Wir fassen die einzelnen Organveränderungen möglichst zu einem Krankheitsbild zusammen und diskutieren die in Frage kommenden Ursachen.